Bilder von der Giulia und Didi in Pöllauberg

Kurzbericht aus der Sicht des Fahrers....

Erstmals möchte ich mich bei allen mitgereisten Freunden, Bekannten, Mitgliedern des MSC, Helfern, Gönnern und allen die mir das Rennfahren erst ermöglichen recht herzlich bedanken! Einen Dank will ich hier auch an den Motoren Guru Karl Ledinegg aussprechen, der ein wirklich konkurenzfähiges Aggregat gebaut hat. Am Motor wirds in Zukunft eher nicht liegen.

Eigentlich hätten wir es Freitag am Abend schon wissen müssen, dass dies nicht unser Wochenende wird. Begonnen hat alles am Freitag als die Freude über den neuen Motor durch ein ohrenbetäubendes Getriebegeräusch kurz getrübt wurde. Samstag Getriebe raus, reparieren und wieder einbauen.... Sonntag Anreise, mieses Regenwetter, neuer Motor, keine Regenreifen und keine Aussicht auf Wetterbesserung. Das ohrenbetäubende Getriebegeräusch nach dem ersten Trainingslauf auch wieder da. Rennteilnahme mit steinharten alten Sommerreifen. Mir war von Anfang an klar, mit diesen Reifen wäre ein ans äußerste Limit gehen sinnlos und immer noch um Sekunden zu langsam. Also ließ ich es gefühlvoll angehen.  Ich wollte mich mit vorhandenem Material bestens schlagen, und meine Giulia am Ende des Tages wieder als Ganzes mit nach Hause nehmen. Dieses Ziel stets vor Augen konnte ich mich trotzdem von Lauf zu Lauf steigern und am Ende des Tages über eigentlich recht passable Zeiten und einen 8. Gesamtplatz bei den Historischen Tourenwagen freuen.

 

Liebe Grüsse

 

Euer Didi

 

 

Nächster Renneinsatz:

Bergrennen St. Anton/Jeßnitz (NÖ) 17.-19.05.2019