Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde am 9. April in angenehmer Atmosphäre beim Buschenschank Gnaser unser neues Rennauto der Öffentlichkeit präsentiert. Für 2011 sind 8-10 Bergrennen bzw. unsere Heimbergrallye Seggauberg geplant. Das heurige Jahr soll ein Lernjahr sein. Motto: viele Rennkilometer und keine Schäden bzw. Defekte. Wenn alles klappt soll unser erster offizieller Renneinsatz beim Bergeuropameisterschaftslauf am Rechberg stattfinden. Bis dahin stehen für das Team aber noch einige Stunden an "PRAKTISCHER MATERIALKUNDE" am Programm.
Das Preisschnapsen 2010 hatte sich herumgesprochen. Die zweite Auflage des MSC Gamlitz Preisschnapsen konnte sich sehen lassen. 100 Teilnehmer aus Nah und Fern schnapsten heuer um die Preise. Den verdienten Sieg holte sich ausgerechnet der älteste Teilnehmer. Marko Heribert mit seinen fast 82 Jahren ließ selbst im Finale gegen Schautzer Otto nichts anbrennen und konnte im entscheidenden Moment mit ein bißchen mehr Glück das Turnier für sich entscheiden. Die beste Dame wurde diesmal Jammernegg Christa (7.) vor Gmatl Lydia (11.). Der Vorstand des MSC Gamlitz bedankt sich an dieser Stelle bei allen Helfern, Sponsoren und Teilnehmern, denn ohne Euch wäre so eine Veranstaltung nicht möglich gewesen.
1. Marko Heribert
2. Schautzer Otto
3. Brunner Anton
4. Hartner Adolf
5. Jammernegg Johann
6. Sternad Rene
7. Jammernegg Christa
8. Kreisler Gerhard
9. Temmel Erwin
10. Wruss Andreas
11. Gmatl Lydia
12. Achaz Anton
13. Schantl Janko
14. Hassmann Peter
15. Grübler Gerhard
16. Stiendl Harald
17. Schneeberger Ernst
18. Kienzel Franz
19. Kapun Robert
20. Temmel Edi
21. Bohl Ivan
22. Hrastnik Edwin
23. Tscheppe Peter
24. Danko Traude
25. Gigerl Markus
26. Mair Michaela
27. Wagner Gerlinde
28. Gallunder Melitta
29. Hamrosch Michael
30. Hofmann Helmut
31. Schautzer Andreas
32. Koch Roswitha
33. Sternad Birgit
34. Menhardt Silvia
35. Zizek Ricardo
36. Kapun Raimund
37. Fink Alfred
38. Gnaser Berta
39. Dietrich Wolfgang
40. Gruber Florian
41. Sternad Fritz
42. Zöhrer Maria
43. Menhardt Thomas
44. Sternad Erich
45. Kahr Jimmy
46. Pratter Alois
47. Sternad Jürgen
48. Hriberschek Hannes
49. Meixner Karl
50. Hriberschek Erika
51. Kleissner-Gritsch Dorli
52. Braunegger Ewald
53. Klapsch Christian
54. Suschek Franz
55. Tauss Brigitte
56. Mair Erna
57. Dorner Herbert
58. Dietrich Rosa
59. Menhardt Gerhard
60. Hrastnik Andreas
61. Wohlmut Harald
62. Gaube Franz
63. Ornik Stefan
64. Gaube Erwin
65. Insupp Harald
66. Baumann Gerald
67. Marko Eva
68. Kaschowitz Daniel
69. Dietrich Adi
70. Binder Franz
71. Büchsenmeister Andreas
72. Jammernegg Mathias
73. Reismann Janko
74. Resch Finni
75. Grill Johannes
76. Pekar Thomas
77. Gaube Manfred
78. Ivanosa Franz
79. Strauss Jakob
80. Marko Andreas
81. Binder Josefine
82. Klug Natascha
83. Menhardt Robert
84. Grobler Desiree
85. Achatz Walter
86. Altenburger Manuel
87. Sternad Didi
88. Grübler Heimo
89. Riegelnegg Klaus
90. Koinegg Petra
91. Birnstingl Othmar
92. Walch Lydia
93. Rumpf Helmut
94. Wallner Kathrin
95. Stani Johann
96. Trobe Christian
97. Dreisiebner Melanie
98. Trobe Thomas
99. Wratschko Karl
100.Gaube Manuela
Mit einem tollen Resultat beim wohl schönsten Rennen der Saison geht das Rennjahr 2010 zu Ende. Didi konnte mit zwei konstanten Läufen (Zeitunterschied 0,7 sek auf 6,6 Kilometer) den überlegenen Klassensieg bei den historischen Tourenwagen bis 1.600 ccm und den hervorragenden 3. Platz in der Kategorie 3 hinter einem Osella und einem 2 Liter Escort holen! Das italienische Flair, die Altstadt und vorallem die sehr selektive Strecke hat es uns allen angetan. Die Zuschauer denen die Motorsportbegeisterung ins Gesicht geschrieben ist, ist für die Fahrer auch sehr motivierend und gibt eine kleine Entschädigung für den Aufwand den wir alle betreiben zurück. Nun geht es bei uns auch in die verdiente Winterpause. Vielleicht ergibt sich ja was über den Winter, und wir können am Rechberg eine kleine Überraschung präsentieren...
Die reparierte Giulia hat ihren ersten Einsatz nach dem Sloweniencrash hinter sich. In Voitsberg/Lobming machte diesmal der Zirkus der Bergrallye Station. Veranstalter war das Racing Team Voitsberg rund um Gustl Gratzer und Werner Jud. Der MSC-Gamlitz reiste diesmal mit voller Abordnung an. Dem Piloten gefiel es sichtlich!! Er belohnte unsere Mitgereisten mit spektakulären Drifts im Ziel "S". Unser Ziel aufgrund der Hubraumunterlegenheit ein Platz unter den Top 5. Mit dem fünften Platz und Zeitenverbesserung von Lauf zu Lauf konnten wir sehr zufrieden sein, war doch Walter Martinelli im schnellen Alfa Bertone GTV wie schon bei der Bergrallye in St. Peter am Kammersberg hinter uns! Alles in Allem war Voitsberg/Lobming eine super Veranstaltung. Unser Freund Gustl Gratzer ließ sich sogar ein "Historisch Spezial Programm" für uns einfallen. Bei der Rückführung des 3. Rennlaufs wurden die Fahrer der historischen Klasse vom MSC Stallhofen zu Bratwurst und Bier eingeladen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle. Somit geht langsam aber sicher wieder eine tolle Rennsaison dem Ende zu. Unser nächstes Rennen wird der Saisonabschluß in Cividale-Castelmonte sein. Wir sind schon alle sehr gespannt, gibt es ja noch eine offene Rechnung für die Niederlage in Ilirska Bistrica mit Michael Penz im schnellen 1er Golf zu begleichen.
Ein sehr ereignisreiches Wochenende ist vorbei. Gott sei Dank vorbei! Am Freitag hat alles toll begonnen. Anreise, technische und administrative Abnahme, alles ok. Streckenbesichtigung, und am Abend einen kleinen Ausflug mit den Tirolern Huber und Obermoser nach Opatija.
Am Samstag in der Früh noch trocken, doch vor Beginn des ersten Trainingslaufes beginnt es wie aus Kübel zu schütten. Alle wechseln auf Regenreifen so auch wir. Nachdem es vom Start weg bis zur ersten Schikane im trockenen alles voll geht probiert unser Didi es im Nassen ein bisschen dosierter. Aber im ersten Rechtsknick nach dem Start im vierten Gang mit ca. 130 - 140 km/h passierte es.... Ein Dreher mit anschließendem Abflug in die Botanik über einen Straßengraben und wieder zurück in den Straßengraben. Nach der Bergung und nach einer kurzen Inspektion ist zum Glück nichts gröberes kaputt gegangen. Ein Start am Sonntag sollte also möglich sein. Ein großes Dankeschön muß an dieser Stelle dem Marko Racing Team ausgesprochen werden Daniel, Markus und Chile waren sofort mit helfender Hand dabei und machten in kürzester Zeit unsere Giulia wieder fit für den zweiten Trainingslauf. Nach einem Sicherheitslauf im 2. Training wurden dann noch die Spur beim Rennauto eingestellt und noch ein paar Teile provisorisch gleichgebogen.
Am Renntag dann die Wende. Strahlend blauer Himmel und Kaiserwetter.
Nach dem ersten Rennlauf aber die Erkenntnis, daß das Getriebe der Giulia in den Kehren nicht optimal passt und wir zweimal sogar in den ersten Gang schalten müssen. Nach einer beherzten Fahrt im Ziel aber die Ernüchterung Penz im Golf GTI zum ersten Mal überhaupt um 2 Sekunden schneller, obwohl Didi an die Zeit vom Vorjahr herankam. Also hies die Parole für den zweiten Rennlauf Attacke! Im zweiten Rennlauf mit dem Messer zwischen den Zähnen fuhr Didi voll auf Angriff konnte seine Zeit aus dem ersten Lauf um 1,8 Sekunden steigern, trotzdem fehlten am Ende 2,8 Sekunden zum Sieg. Wir können aber trotzdem mit einem lachenden und weinenden Auge auf das Ilirska Wochenende zurückblicken. Zum einen, hätte beim Trainingsunfall viel mehr passieren können, und zum anderen können wir mit den gefahren Zeiten wirklich sehr zufrieden sein, waren doch in der Gesamtwertung einige X-Bows, Evos, Gruppe N, Gruppe A und sogar E1 Autos hinter unserer ledierten Giulia.
Getrieben vom Hunger sich wieder motorsportlich zu betätigen kam unseren beiden Mitgliedern Peter Waldbauer und Didi Sternad der erst vor kurzem ins Leben gerufene Slalom Race Cup gerade gelegen. Kurzerhand entschlossen sich beide in Ludersdorf auf dem Arböfahrsicherheitszentrum bei einem Autoslalom teilzunehmen. Peter war diesmal nicht mit seinem gewohnten schönen Sierra Cosworth am Start, sondern mit seinem eben erst fertiggestellten Escort Cosworth. Eine ähnliche Situation bei unserem Didi. Er war diesmal mit dem Subaru Impreza WRX Sti seines Bruders unterwegs. Beide stellten sich den Gegnern in der hubraumstärksten Straßenautoklasse. Da wir uns zum ersten Mal auf diese Art betätigten, stand der Spass und das Sammeln von Erfahrung für die beiden Piloten im Vordergrund. So kam es, dass die Mitgereisten Manu, Thomas und Stefan den beiden nicht übel nahmen, als Sie von den Zeiten her zwar mit der Konkurenz mithalten konnten, aber Strafsekunden am laufenden Band einheimsten. Wer unseren Didi und seinen Ehrgeiz kennt, weiß, daß er trotzdem immer alles versucht um ganz vorne zu sein. Im letzten Durchgang wollte er es wissen. Anscheinend mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen schaffte er es doch noch zur Bestzeit in seiner Klasse. Leider war aufgrund der vorangegangenen Läufe und der Fehler keine Topgesamtzeit möglich aber wir werden sofern unserer Terminplan es zulässt sicher wieder einmal an so einem Event teilnehmen, denn SPASS hat es allemal gemacht.
Wir sind wieder zurück! Genau dort wo wir 2009 unser erstes Auslandsrennen fuhren konnten wir uns mit einem Sieg bei einem Europameisterschaftslauf, sowie in der Wertung in der Österreichischen Meisterschaft zurückmelden. Nach vielen langen Tagen und Nächten die von schrauben und Frust geprägt waren, lief es endlich wieder so wie wir es uns gewünscht haben, bzw. wir es vom vergangenen Jahr gewohnt waren. Am Samstag bei den Trainings lief es bereits schon bestens für Didi und die Giulia. Im ersten Trainingslauf noch eine halbe Sekunde hinter Adi Hochecker im C-Kadett, und 2 Hundertstel hinter Michael Penz im Golf GTI, wendete sich das Blatt im 2. Trainingslauf schnell zu unseren Gunsten. Nachdem im ersten Traininglauf alles bestens funktioniert hatte, ließ unser Pilot nichts anbrennen und konnte das 2. Training klar für sich entscheiden. Am Rennsonntag dann das selbe Bild. Im ersten Rennlauf auf noch trockener Fahrbahn, Didi vor den anderen Österreichern, lediglich in der Europameisterschaftswertung 1,4 Sektunden hinter dem hubraumüberlegenen Kadett von Adi Hochecker. Als es noch vor Beginn des zweiten Rennlaufs zu regnen begann wechselten wir wie die meisten auf Intermediates, was sich wie sich später herausstellte eine sehr gute Entscheidung war. Die lange Rennpause tat unserem Piloten anscheindend gut, konnte er doch trotz der fehlenden Rennkilometer heuer im Regen seine Kontrahenten mit Rekordabständen in die Schranken weisen. Penz im 1er GTI rund 6,5 Sekunden, Hochecker und Obermoser (Dreher im ersten Rennlauf) rund 13 bzw. 32 Sekunden hinter unserer gelben Renngiulia sprechen eine eindeutige Sprache, und lässt uns schon mit einem tollen Gefühl auf die bevorstehenden Rennen blicken.
Unser Speedracer Peter Waldbauer mit seinem wunderschönen Ford Sierra Cosworth konnte an seine gewohnt tollen Leistungen der vergangenen Jahre wieder anknüpfen. Peter belegte in der starkbesetzten 2 WD Klasse bis 3.500ccm den hervorragenden 2. Platz. Kurzerhand entschloß sich Didi auch mit seiner kürzlich wieder fertiggestellten Giulia einen Testlauf zu bestreiten. Mit zufriedenstellenden Zeiten und der Erkenntnis, daß noch ein paar Feinabstimmungen zu machen sind belegte Didi in der Rennwagenklasse bis 2.000ccm den 4. Platz.
Fotos demnächst online
leider lief es nicht so wie wir es uns nach den 2 Tagen und 2 Nächten des durchgehenden Schraubens gewünscht haben. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die beiden Unermüdlichen Werner Wallner und Mario Knipitsch. Was sollen wir nach so einem Wochenende sagen. Die Entäuschung war Didi, Werner und Mario und auch dem Rest des ganzen Teams ins Gesicht geschrieben. Wir hatten die beiden Trainingsläufe und im ersten Rennlauf nicht die gewohnte Leistung und kamen dem Problem leider nicht auf die Schliche. Und um einen eventuellen Defekt zu vermeiden beschlossen wir die restlichen Rennläufe nicht mehr zu fahren. Unsere Crew ist schon wieder am schrauben, und wir werden so rasch als möglich wieder am Renngeschehen teilnehmen.
Unser erstes Rennwochenende des Jahres beim Bergeuropameisterschaftslauf am Rechberg fällt wohl unter die Kategorie "das war wohl nix". Mit getrübter Stimmung mussten wir am Samstag nach dem 2. Trainingslauf unser Rennauto auf den Hänger aufladen. Dabei hatte Didi mit einem Sicherheitslauf im ersten Trainingslauf seine Kontrahenten schon klar um einige Sekunden distanzieren können. Im zweiten Lauf hatte Didi von der Buxbaumkurve unterm Pröllhofer weg schon keine Leistung mehr, konnte aber trotzdem hinkend bis ins Ziel fahren. Nach einer ersten Diagnose vom Fahrer, dachten wir, dass vielleicht der Vergaserflansch kaputtgegangen ist. Nach der Kompressionsmessung kam dann die Ernüchterung - Erster Zylinder keine Kompression.... So waren wir am Sonntag zum Zuschauen verdammt. Wir haben aber am Montag schon den Motor ausgebaut und zu unserem Tuner Karl Ledinegg nach Hartberg gebracht. Wenn nicht ein grober Schaden entstanden ist, sind wir beim nächsten Rennen in St. Anton an der Jessnitz in 2 Wochen schon wieder am Start.
Der Gewinn der FIA CEZ in der Kat. 3 bei den historischen Tourenwagen bescherte uns eine tolle Siegerehrung im montenegrinischen Budva. Am Samstag den 21.11.2009 machten sich Erich und Didi um 3 Uhr in der Früh auf den Weg ins 830 km entfernte Montenegro. Zumittag in Budva (einer malerischen Hafenstadt) angekommen, Hotel beziehen, essen, schlafen. Um 19 Uhr zum Hotel und Casino Maestral in Budva wo die Preisverleihung der Zonensieger stattfand. Die Siegerehrung wurde von FIA Präsidenten Jean Todt vorgenommen! Ein tolles Rahmenprogramm rundete den Abend ab. So verbrachten wir bei feinsten Speisen und ausreichenden Getränken *ggg* einen schönen unvergesslichen Abend in Montenegro. Wobei unserem Piloten die Heimreise am nächsten Tag wohl besser gefallen hat.... Rund 300 km Bergrennen... kein Verkehr auf den Küstenstrassen... und der innere Antrieb endlich nach Hause zu kommen...
die letzten Vorbereitungsarbeiten am BMW von Wallner Werner für die Lackierung haben begonnen.
Sieht zwar noch aus wie ein Wrack, aber der Eindruck täuscht.
Die Grundierung außen ist fertig, fehlt nur noch ein Samstag an Arbeit und dann sind wir auch schon innen soweit. Danach geht’s zum Lackierer....
Lasst euch nicht von Bildern ins Boxhorn jagen **gg**
LG
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wie wir schon berichtet haben, wird es 2010 einen Starter mehr geben.
Der Chef-Mechaniker (Wallner Werner) wird seine Arbeit beim MSC-Gamlitz zwar nicht kündigen, aber viel mehr Arbeit haben. Werner wird selbst mit einem BMW an den Start gehen. Zur Zeit ist der BMW in der Lackierei.
Werner selbst ist in dieser Hinsicht nicht sehr gesprächig, aber wer unseren Werner kennt, darf sich schon jetzt auf ein sehr schönes Auto freuen.
Wir hoffen natürlich, das wir bald die ersten Bilder von seinem Boliden präsentieren können. Unseren Fotografen "Picmaker" haben wir schon auf Werner Wallner und sein CSW-Racing TEAM angesetzt...
Ein erfolgreiches Jahr …
Da es mein gesundheitlicher Zustand wieder zulässt und wir die überaus erfolgreiche Saison bei einem Rennen in unserer Nähe abschließen wollen, werde ich am Wochenende in Gossendorf an den Start gehen. Über ein zahlreiches Erscheinen aller Freunde, Bekannte, Mitglieder würde ich mich sehr freuen. Ein spannendes Highlight, dass dieses Rennen zu bieten hat ist sicherlich der noch ausstehende Titelkampf in der 1600er Klasse in der vor dem Rennen in Gossendorf Robert Unger im Ex-Marko Golf mit dem Fiat Ritmo Piloten Christian Pfeifer punktegleich sind. Mit Spannung wird auch der Antritt von Gerhard Landl im Ex-Laber Cossie erwartet. Also auf schönes Wetter hoffen und ab nach Gossendorf....
Ein erfolgreiches Jahr geht dem Ende zu... Wer hätte sich das gedacht, als wir im März den Motor beim Ledinegg Karl in Hartberg geholt haben... Wir wollten ein Wörtchen mitreden... Das wir von 9 Rennen 8 gewonnen haben und einmal mit Getriebeschaden 2. wurden, das Auto das ganze Jahr über immer heil mit nach Hause nahmen lässt uns stolz auf 2009 zurückblicken. Wir haben sehr viel gelernt, und mit dem Wissen werden wir es im nächsten Jahr in unserem erst 2. richtigen Bergrennjahr in einigen Situationen leichter haben.
Noch ist die Meisterschaft nicht verloren....
Eine Woche nach St. Agatha machte sich der Lavantaler Michael Penz auf den weiten Weg nach Zvolen in die Slowakei um sein Punktekonto in Sachen ÖM vor dem letzten Rennen in Cividale noch einmal kräftig aufzufüllen. Da wir über dieses Rennen überhaupt nicht informiert waren, gilt es nun statt den sicher geglaubten 4 Punktevorsprung einen 6 Punkte Rückstand aufzuholen. Da unser Didi dafür bekannt ist (Insider können sich an das Saisonfinale in Zettling voriges Jahr erinnern) welche Leistungen er in solchen Situationen noch bringen kann ist noch nichts verloren. AUFGEGEBEN WIRD EIN BRIEF. Trotzdem sind wir wahrscheinlich auf Schützenhilfe angewiesen, da ein 3. Platz dem Kärntner für den Meistertitel reichen würde. Wie schon die ganze Saison werden wir uns beim letzten Meisterschaftslauf in Italien der gesamten österreichischen historischen Armada stellen und im Kampf Mann gegen Mann, Auto gegen Auto um den Sieg kämpfen. Wir sind nicht feig, wir sind Steirer!
Die ÖM bzw. FIA Zonen Europameisterschaft biegt beim letzten heurigen Auslandsrennen in Cividale (Italien) auf die Zielgerade. Da dieses Rennen für ÖM und FIA Zonen EM zählt ist alles in unseren Reihen und vorallem bei unserem Fahrer in Richtung dieser beiden Meisterschaften ausgerichtet, können ja noch beide Titel aufgrund einer bis jetzt perfekten Saison in die Südsteiermark geholt werden. In der ÖM soll ein knapper 4 Punkte Vorsprung gegenüber dem Lavantaler Michael Penz verteidigt werden. Bei der FIA Zonen Europameisterschaft ist unser Didi zurzeit punktegleich mit dem Tschechen Pavel Kolar in Führung, so wird auch in dieser Meisterschaft im letzten Rennen der Saison die Meisterschaft entschieden. Wir wünschen unserem Piloten für ITALIEN das Beste!
Das Autobergrennen in St. Agatha wurde aufgrund eines tragischen Unfalles welches 2 Todesopfer forderte abgesagt.
Unser tiefstes Mitgefühl ist bei allen betroffenen Beteiligten.
Ein MEGALÄSSIGES Italienwochenende darf mir und meinem Papa in Erinnerung bleiben!! Ich kann jedem (wenns das Rennauto zulässt) nur empfehlen einmal so einen Rennklassiker zu bestreiten. Die Zuschauer entlang der Strecke, das Fahrerlager und vor allem die Strecke waren mit Abstand das Beste, das ich je erlebt hab. Die Anreise von rund 6 Stunden war wohl das Einzige nicht so tolle.... An dieser Stelle möchte ich einen Gönner des Motorsports erwähnen, der uns das Rennwochenende ermöglichte und uns seinen Bus für die Reise zur Verfügung stellte. Danke an den Steinmetzmeister Zoran Mihaljevic aus Arnfels.
Am Freitag administrative und technische Abnahme, Streckenbesichtigung und somit die ersten Eindrücke von der 10,2 km langen mit 75 Kurven gespickten selektiven Strecke Croce d’Aune. Nach einem gemütlichen Abendessen (ich liebe italienische Küche), ab ins Zimmer.
Um 11:00 Uhr stand das erste Training am Programm. Ich wollte den Berg unbedingt bezwingen. Da es das erste Rennen für mich und meine Giulia auf einer Rennstrecke mit einer Länge von 10,2 km war, und ich keinerlei Ahnung hatte ob mein Material den Härtetest bestehen würde, schonte ich mein Auto wo nur möglich. Früher schalten, Temperatur schauen, passt der Öldruck noch, Wassertemperatur, was machen die Reifen ab der Halbzeit usw. Als ich nach dem ersten Trainingslauf das Zieltransparent sah (bis dorthin kommt es einem ewig vor) wusste ich, wenn das Getriebe hält funktioniert alles. Temperatur Öl und Wasser ok, Öldruck ok, Luft hat gleich von Beginn an gepasst, im zweiten Training kann i also a bissi schneller.
Um 16:00 Uhr zweites Training, an dem schon viele Fahrzeuge die die Strapazen auf den „großen Berg“ nicht geschafft haben nicht mehr am Start sind. Mit ein bisschen mehr Mut und ein bisschen mehr Gas war für mich eine Zeitenverbesserung von 7:21 Minuten auf 7:14 Minuten möglich. Ich war echt happy als der erste Tag ohne Vorkomnisse vorbei war. Mit der genauestens studierten Zeitenliste (gegliedert in Sektorzeiten, mit Geschwindigkeiten), stand eine Streckenbesichtigung der einzelnen Sektoren in denen ich noch schneller fahren könnte am Programm. Erstmals war mein Papa mit im Auto und konnte sich ein eigenes Bild von der Strecke verschaffen. Erstes Statement: wenn i do aufifohrn miassat, kriagat i die krise….
Am Sonntag in der Früh nocheinmal auf die Strecke und schaun ob ich das Eingeprägte, vor allem die nicht einsehbaren Vollgaspassagen noch im Gedächtnis hab. Mit der Erkenntnis, dass alles noch im Gedächtnis is, fahren wir zurück ins Fahrerlager und machen unser von den Italienern geliebtes Auto für den ersten und auch aufgrund der Streckenlänge einzigen Rennlauf fertig. Mit neueren Reifen und besserer Streckenkenntnis als in den Trainingsläufen sollte auf der langen Strecke schon eine ordentliche Zeitenverbesserung möglich sein. Um 11:10 Uhr steh ich am Start und exakt 6:54 Minuten später konnte ich mich meinen Emotionen im Ziel nicht wehren. Mit einem fast perfekten Lauf konnte ich meine Trainingszeit um 20 Sekunden verbessern, obwohl ich bei der Hälfte einen Alfa Sud der vor mir gestartet war in einer Kehre aussen überholen musste. Abgesehen von meiner Klasse und Kategorie in der ich gewonnen habe, freute ich mich riesig darüber, dass kein historischer Alfa schneller war als ich. Alle GTA’s hinter mir!!!! Die gelbe Giulia mitn Ledineggmotor im Mutterland vorn….
So konnten wir vom Rennen in Italien wieder volle Punkte mit nach Österreich nehmen, und wissen schon jetzt Pedavena Croce d’Aune 2010 wir sind wieder dabei.
Liebe Grüsse
Der Pilot J
Mountain Race St. Urban Simonhöhe
29.-30.08.2009
Leider nichts ist es geworden mit dem Sieg unseres Piloten Didi Sternad!
Im 2. Rennlauf bekam unser Didi keinen Gang mehr rein. Das aus am Start....
Wie wir aber unser Team kennen, fanden sie die Lösung des Problems und der 3. Lauf konnte gefahren werden, wenn auch nur mehr mit dem 3,4 Gang! aber aufgegeben wird ein Brief und so ging unser Pilot an den Start und schaffte für uns eine kleine Sensation! Mit einem Rückstand von über zwei Sekunden gelang es uns noch den zweiten Rang einzufahren. Wie wir alle wissen, sind die acht Zähler emens wichtig für die Meisterschaft.
Das 6. Meisterschaftsrennen, der 6. Sieg mit Rekordvorsprung auf den Staatsmeister von 2008 sprechen eine eindeutige Sprache. Dabei sah am Freitag die Welt noch ganz anders aus. Auf dem Weg zur technischen Abnhame bemerkt Didi, daß sich der erste Gang nicht mehr schalten lässt.... Da es auf dieser Strecke beim Starten mit dem 2. Gang eigentlich keine Probleme geben sollte, beschließt das Team das Getriebe nicht zu tauschen, und hofft auf Haltbarkeit. 3 Trainingsläufe und 3 Rennläufe müssen wir irgenwie ins Ziel bringen.
Schon im Training zeigt Didi auf der sehr selektiven "Fahrerstrecke" das man mit einem hist. 1.600er!!!!!! die großen nicht nur ärgern kann!!!! Da wir es vom Didi gewohnt sind, daß er im Training nicht volles Risiko geht wussten wir schon mit welchen Zeitenabständen innerhalb seiner Klasse zu rechnen sein wird. Mit einer Steigerung der Trainingszeit um 7 Sekunden war Didi rund 7,5 Sekunden pro Lauf schneller als sein direkter Gegner in der ÖM. Nach drei gewerteten Rennläufen und einem Rekordvorsprung von 28 Sekunden konnten wir mit einem weiterem Sieg (nach 2 ausgelassenen Rennen) wieder die Führung in der ÖM übernehmen. Ein bißchen Glück hatten wir aber schon.... Beim Verladen der Giulia quittierte das Getriebe dann endgültig seinen Dienst und ließ sich nicht mehr schalten. Aber bis zum Rennen in St. Urban sollte unser treues Renngerät wieder einsatzbereit sein.
Die noch ausständigen Fotos von den letzten Rennen werden in den nächsten Tagen online gestellt.
Eine Gamlitzer Abordnung (Erich, Renate, Theo, Andrea und Werner) rund um unseren Piloten trat bereits am Freitag die Reise ins benachbarte Slowenien nach Ilirska Bistrica an. Währendessen sich die Mitgereisten einmal das Fahrerlager ansahen und dort unseren Wochenendplatz vorbereiteten, wurde vom Didi die Strecke genau inspiziert.
Am Samstag standen zwei freie Trainingsläufe auf dem Programm in welchen Didi nie Zweifel aufkommen ließ. Die Österreicher alle samt hinter unserer gelben Giulia. Lediglich die beiden Tschechenskodas von Jozef Michl und Oskar Kral vor uns.
Am Sonntag dann das gleiche Bild. Bei den hist. TW Kral, Michl, Sternad....
Im ersten Rennlauf mit keiner perfekten Fahrt 2:53 mit einem 40 Jahre altem Auto ließ Didi übers ganze Gesicht strahlen. Im zweiten Rennlauf war bei den meisten Piloten keine Zeitenverbesserung mehr möglich so auch bei uns. Eine 2:54 reichte aber trotzdem für den ersten Sieg nach zwei zweiten Plätzen am Rechberg und in Baba bei einem Europameisterschaftslauf. Wir sind nach diesem Wochenende unserem Ziel wieder ein kleines Stück nähergekommen.... *ggg*
Das erste Auslandsrennen heuer ist Geschichte. Als wir am Freitag in der Früh die Reise in die Slowakei antraten herrschten noch gemischte Gefühle über was uns erwarten würde. Doch spätestens nach dem Eintreffen im Fahrerlager welches in einem malerischen alten Steinbruch war, jeder Platz war mit Wasser und Strom ausgestattet, wussten wir, dieser Ausflug hat sich gelohnt. Eine perfekt organisierte administrative bzw. technische Abnahme, sowie die unzähligen Labestationen an denen uns die Preise (kleines Bier 0,60, großes Bier 0,90) große Freude bereiteten waren noch die Draufgabe. Nach den Aufbauarbeiten unseres Wochenendplatzes stand eine ausgiebige Streckenbesichtigung am Programm, galt es doch sich die 5,5 km lange highspeed Strecke für das samstägige Training genau einzuprägen.
Am Samstag standen zwei freie Trainings am Programm, wobei der zweite Trainingslauf aufgrund sintflutartiger Regenfällen und orkanartigen Sturmboen abgesagt wurde. Die erste Trainingszeit (4. beste Gesamtzeit von insgesamt 41 historischen Fahrzeugen)vom Didi ließ aber für die Rennläufe hoffen.
Am Sonntag dann Wetterbesserung in Sicht. Die Strecke nach der Besichtigung stellenweise noch klatschnass, sodaß sich Didi wie die meisten Piloten für Regenreifen entscheidet, was wie sich später herausstellte ein schwerer Fehler war. Am Samstag nach dem Training noch 8 Sekunden vor seinem direkten Kontrahenten in der ÖM Pepi Obermoser und eine Sekunde vor Adi Hochecker, war es nun aufeinmal ein 4,7 Sekunden Rückstand, da Obermoser mit geschnittenen Slicks die besser Reifenwahl traf. Nun lag die Hoffnung auf einer schnell auftrocknenden Strecke und einem fehlerfreien zweiten Lauf. Als uns in der Mittagspause die ersten Sonnenstrahlen anlachten und wir auf Slicks wechselten war die Stimmung wegen des verpatzten ersten Laufs nicht mehr ganz so schlimm. Mit dem Messer zwischen den Zähnen und einem perfekten Lauf konnte Didi den Spiess noch umdrehen und den Sieg in der ÖM einfahren und die ersehnten 10 Punkte für die Meisterschaft mit nach Hause nehmen. In der EM Wertung belegte er in der Kategorie 3 C2 wo er ja in der 2 Literklasse gewertet wird den hervorragenden 2. Platz.
Der MSC gratuliert dir zur tollen Leistung, und freut sich aufs nächste Rennwochende in Ilirska Bistrica (SLO)
Bilder vom Gamlitzer Kart-Race-2009 sind online
1. Malermeister Partl
2. Kfz-Divjak
3. Freeday
4. Skof-Dach
5. Baumeister Partl
6. Pichler Construction
7. SPÖ Gamlitz
8. Weinbergschnecken
9. GRT-Racing
10. RB Gamlitz-Ehrenhausen
11. Obstbau Ledinegg
12. Cargo Center
13. Goldschmiede Gamlitz
14. Werk II
15. Ledinegg-Kögl Racing
16. STW Marko Racing